Die Wahl der Lichtquelle fürBildmessgeräteDie Beleuchtung während der Messung steht in direktem Zusammenhang mit der Messgenauigkeit und Effizienz des Messsystems. Daher wird nicht für jedes Messobjekt dieselbe Lichtquelle verwendet. Eine ungeeignete Beleuchtung kann die Messergebnisse erheblich beeinflussen. Bei der Verwendung von optischen Messgeräten sind viele Details zu beachten und zu verstehen.

Die Lichtquellen von optischen Messgeräten lassen sich in Ringlichter, Streifenlichter, Konturlichter und Koaxiallichter unterteilen. Je nach Messsituation müssen die passenden Lampen ausgewählt werden, um optimale Messergebnisse zu erzielen. Die Eignung einer Lichtquelle lässt sich anhand von drei Kriterien beurteilen: Kontrast, Lichtgleichmäßigkeit und Aufhellung des Hintergrunds. Eine geeignete Lichtquelle ist dann gegeben, wenn die Grenze zwischen Messobjekt und Hintergrund klar erkennbar ist, die Helligkeit gleichmäßig ist und der Hintergrund blass und gleichmäßig erscheint.

Bei der Messung von Werkstücken mit hoher Reflektivität ist koaxiales Licht besser geeignet. Die Oberflächenlichtquelle verfügt über 5 Ringe und 8 Zonen mit mehrfarbigen, mehrwinkeligen und programmierbaren LEDs. Die Konturlichtquelle ist eine parallele LED-Leuchte. Bei der Messung komplexer Werkstücke können mehrere Lichtquellen kombiniert werden, um eine gute Darstellung verschiedener Konstruktionen und klarer Grenzen zu erzielen. Dies ermöglicht die einfache Querschnittsmessung tiefer Bohrungen und großer Wandstärken. Beispiele hierfür sind die Breitenmessung zylindrischer Ringnuten und die Gewindeprofilmessung.
Bei der eigentlichen Messung müssen wir unsere Messtechnik kontinuierlich verbessern, während wir gleichzeitig Erfahrung sammeln und das entsprechende Wissen über visuelle Messgeräte beherrschen, um die Messarbeit besser durchführen zu können.
Veröffentlichungsdatum: 11. Juli 2022
